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Dienstag, 17. Juli 2018
 
 
Berichte des KFV
24.03.2017 - Standortschulung Strahlenschutz der Staatlichen Feuerwehrschule Drucken

Standortschulung Strahlenschutz der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg am 21.03.2017 in Bad Abbach

Feuerwehren aus dem Landkreis Kelheim bilden sich im Umgang mit radioaktiven Stoffen fort.

Wenn man an den Begriff „Radioaktivität“ hört, denkt man unweigerlich an die Katastrophen von Tschernobyl oder Fukushima. Radioaktive Strahlung ist aber in der heutigen Zeit in vielen Bereichen unserer Gesellschaft vorhanden. Eine Anwendung in der Medizin, der Technik und der Forschung sind nur ein paar wenige Beispiele. Statistische Zahlen belegen jährlich mehr als 500.000 Transporte und Sendungen radioaktiver Stoffe auf den verschiedenen Verkehrswegen.

Kommt es beim Umgang mit derartigen Stoffen zu einem Schadensereignis, müssen besondere Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung, aber auch der Einsatzkräfte getroffen werden. Um diese Maßnahmen im Ernstfall fachgerecht durchführen zu können, wird von mehreren Feuerwehren im Landkreis Kelheim eine spezielle Strahlenschutzsonder-ausrüstung vorgehalten.

Strahlenschutzeinsätze sind im Bereich der Feuerwehren glücklicherweise sehr selten. Nichts desto trotz ist es unbedingt erforderlich, die Einsatzkräfte hierfür speziell auszubilden. Um das Fachwissen der zuständigen Feuerwehren aufzufrischen und zu vertiefen, führte die Staatliche Feuerwehrschule Regensburg am vergangenen Dienstag, den 21. März 2017 im Feuerwehrgerätehaus Bad Abbach eine Standortschulung Strahlenschutz durch.

Den Einstieg der Schulung bildete ein theoretischer Unterricht zu den vorhandenen Messgeräten. Weiter erklärten die Lehrkräfte in mehreren praktischen Stationen die Grundlagen zu Dosisleistung, Kontaminationsnachweis und Messtaktik.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgte eine umfangreiche Gruppenausbildung. An zwei Ausbildungsstationen wurden die verschiedenen Formen der Schutzkleidung, die Personendosimetrie und der Kontaminationsnachweisplatz erläutert. Ein sehr großes Augenmerk galt dabei dem Umgang mit möglicherweise kontaminierter, also mit radioaktivem Material verschmutzter, Schutzkleidung.  

Bei der Strahlenschutzausbildung handelt es sich um einen sehr spezifischen Fachbereich, für den die durchgeführte Standortschulung Strahlenschutz der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg eine wertvolle Stütze darstellt. Die Teilnehmer aus den Freiwilligen Feuerwehren Abensberg, Bad Abbach, Kelheim, Mainburg und der Werkfeuerwehr BAYERNOIL zeigten sich vom Ausbildungsergebnis sichtlich zufrieden und dankten abschließend den Lehrkräften Reinhard Märkl, Thomas Schäfer und Alexander Streher für das professionell vermittelte Fachwissen.

 

 

Foto: B. Hartmann | FF Bad Abbach

 
 
22.03.2017 - Dienstversammlung der Kommandanten und Verbandsversammlung Drucken

Dienstversammlung der Kommandanten und Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Kelheim e.V. am 19.03.2017 im Convention Center des Hotel Monarch in Bad Gögging

Rund 400 Feuerwehrdienstleistende und geladene Gäste begrüßte Landrat Martin Neumeyer am vergangenen Sonntag im Hotel Monarch in Bad Gögging. Dort fand im gefüllten Saal des Convention Centers die jährliche Kommandantenversammlung der Feuerwehren des Landkreises Kelheim und im Anschluss die Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Kelheim statt. Neben Kreisbrandrat Nikolaus Höfler und seinen Führungskräften waren so gut wie alle der 111 Freiwilligen Feuerwehren sowie die drei Werkfeuerwehren vertreten. Zu den Gästen zählten neben einigen Ehrendienstgraden der Feuerwehr auch die Bürgermeister Thomas Reimer, Herbert Blascheck und Christian Nerb sowie Vertreter der Polizei, des Technischen Hilfswerks, des BRK, der MONA, der  Wasserwacht, der DLRG, den Leitenden Notärzten, der Integrierten Leitstelle Landshut sowie der Bundeswehr.

Nach der Begrüßung  beehrte Herr Bürgermeister Reimer die Anwesenden mit einem Grußwort, in dem er die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements der Feuerwehren, aber auch der anderen Hilfsorganisationen hervorhob.

Kreisbrandrat Nikolaus Höfler war es in seinem jährlichen Rechenschaftsbericht ein Anliegen, einige aktuelle Themen anzusprechen und über Ereignisse des vergangenen Jahres zu berichten. Die Einbindung der Feuerwehr bei der Telefonreanimation und Neuigkeiten bei der Alarmierungsplanung waren dabei genauso Thema, wie der Digitalfunk, die Absturzsicherung und der Brandübungscontainer. Stellvertretend für insgesamt  2.158 Schadensereignisse, die im vergangenen Jahr ein Eingreifen der Feuerwehr erforderlich machten, ging Höfler auf einige größere Einsätze genauer ein. Die Zahl bei den Erwachsenen ist im Vergleich zum Vorjahr um 108 Personen auf 4.482 Feuerwehrleute gestiegen. Bei den Jugendlichen ist ein Rückgang um 57 Burschen und Mädeln auf 666 Nachwuchskräfte festzustellen. Der Anstieg bei den Erwachsenen und der Rückgang bei den Jugendlichen zeigen, dass im letzten Jahr eine größere Anzahl junger Feuerwehrleute in den aktiven Feuerwehrdienst übergegangen sind. „Im Gesamten betrachtet, ist die Personalstärke unserer Feuerwehren im Landkreis Kelheim stabil“, so Höfler in seinem Bericht. Es liegt jedoch in der Verantwortung von uns allen, frühzeitig junge Menschen und auch Quereinsteiger für das gemeinsame Ehrenamt zu begeistern, wie dieser besonders betonte. Abschließend bedankte sich der Kreisbrandrat bei allen Anwesenden für deren ehrenamtliches Engagement und die stets hervorragende Zusammenarbeit.

Diesem Dank schloss sich auch Herrn Landrat Neumeyer in seiner darauffolgenden Ansprache gerne an. Weiter ging er unter anderem auf die derzeit anstehenden Ersatzbeschaffungen mehrerer Drehleitern sowie den diesjährigen Tag der offenen Tür des Landratsamtes Kelheim ein.Den zweiten Teil der Veranstaltung bildete die Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Kelheim. Dem Bericht des Vorsitzenden waren vielfältige Aufgaben und Tätigkeiten zu entnehmen, für die sich der Kreisfeuerwehrverband verantwortlich zeigt. Drei Veranstaltungen – einen Schulungsabend zum Vereinsrecht, der Kreisjugendfeuerwehrtag mit Zeltlager sowie eine Fortbildungsveranstaltung für Kommandanten – wurden genauer erläutert. Weiter informierte der Bericht über eine Kooperationsvereinbarung des Kreisfeuerwehrverbandes mit dem VdK.

Kassenprüfer Georg Langwieser bestätigte Schatzmeister Wolfgang Kargl eine hervorragende Kassenführung, woraufhin die Entlastung der Vorstandschaft einstimmig erfolgte. Einverstanden mit den Haushaltsplanungen für 2017 folgte der Tagesordnungspunkt mit den anstehenden Neuwahlen. Diese sind Kraft Satzung alle sechs Jahre erforderlich, gewählt werden dabei alle Funktionen des Verbandsausschusses. Vorab verabschiedeten die Verantwortlichen Oskar Paulus und Maximilian Kefer, zwei langjährige Mitglieder des Verbandsauschusses, weil diese nicht mehr zur Wahl standen. Vorsitzender Höfler dankte ihnen für ihre hervorragenden Leistungen sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschte alles erdenklich Gute für die Zukunft. Mit den satzungsgemäß durchgeführten Neuwahlen wurden alle Funktionen für die nächsten sechs Jahre besetzt. Änderungen ergaben sich beim 2. Stellvertreter des Verbandsvorsitzenden, dem Vertreter der Vereinsvorsitzenden der Inspektion Mitte und dem Vertreter der Kommandanten der Inspektion Nord. Nach einem gemeinsamen Foto gratulierte Kreisbrandrat Nikolaus Höfler allen neu- und wiedergewählten Kameraden sehr herzlich und bedankte sich für die Bereitschaft, im Verbandausschuss des Kreisfeuerwehrverbandes mitzuwirken.

Vor den verbandlichen Ehrungen wurde Gerhard Schels, Ehrenkreisbrandinspektor aus Kelheim, zum Ehrenmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes ernannt. Sein langjähriges Engagement im Verbandsausschuss, bei vielen Veranstaltungen sowie die jahrelange Pflege des Verbandsbusses brachten ihm diese Ehre ein. „Du bist damit das zweite Ehrenmitglied in der Geschichte unseres Verbandes“, so Höfler zu dem Geehrten, der sich sichtlich über diese Ernennung freute.

Insgesamt 52 Ehrungen hatte der Kreisfeuerwehrverband mit Unterstützung von Landrat Martin Neumeyer zu vergeben. Neben Feuerwehrdienstleistenden, die seit vielen Jahren, meist sogar Jahrzehnte als Kommandanten, stellvertretende Kommandanten oder als besonders engagierte Feuerwehrleute ihren Dienst in der Feuerwehr leisten, waren auch die Bürgermeister des Marktes Langquaid und der Gemeinde Saal a.d. Donau, Herbert Blascheck und Christian Nerb unter den Ausgezeichneten. Eine besondere Anerkennung ging an die Firmen Alkofer Technik GmbH aus Abensberg, Keldorado Bäderbetriebe GmbH aus Kelheim und ROTT & SOHN GmbH & Co. KG ebenfalls aus Kelheim, deren Unterstützung der Feuerwehren besonders herausgehoben wurde.

Kreisbrandrat und Verbandsvorsitzender Nikolaus Höfler bedankte sich abschließend nochmals bei allen Unterstützern und schloss kurz vor zwölf Uhr die Verbandsversammlung mit dem Wahlspruch der Feuerwehren "Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr".

 

 

Foto: KBM Gruber
 
06.02.2017 - Warnung vor CO Drucken

Liebe Feuerwehrkameradinnen- und kameraden,

nachfolgende wichtige Information durch den DFV-Pressedienst zum Thema: Feuerwehr warnt vor Gefahr durch Kohlenmonoxid

Downloads → Ausbildung/Unterlagen → Gefahrgut

Zum Schnelldownload, Bild anklicken!

 

 
02.12.2016 - Schiedsrichterfortbildung der Feuerwehr Drucken

Schiedsrichterfortbildung der Feuerwehr am 12. November 2016

Leistungsprüfungen, umgangssprachlich auch Leistungsabzeichen genannt, sind bewertete Einsatzübungen, die der Ausbildung der Feuerwehren dienen. Bewertet werden diese durch speziell ausgebildete Schiedsrichter.

Wer als Schiedsrichter bei der Feuerwehr tätig werden möchte, muss vorab den Schiedsrichterlehrgang an einer Staatlichen Feuerwehrschule besuchen. Bei diesem Lehrgang werden die Richtlinien der Leistungsprüfungen, der Aufbau der Abnahmeplätze, die Fehlererkennung und das praktische Bewerten einer Leistungsprüfung vermittelt.

Um das vorhandene Wissen wieder aufzufrischen und Neuerungen bei den Leistungsprüfungen zu vermitteln, fand am Samstag den 12. November 2016 eine Fortbildung für die Schiedsrichter der Feuerwehren des Landkreises Kelheim an der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg statt.

Michael Gruber, der neben seiner Tätigkeit als Lehrkraft an der Feuerwehrschule Regensburg auch als Kreisbrandmeister und Schiedsrichter im Landkreis Kelheim tätig ist, organisierte diese Veranstaltung.

Beim theoretischen Teil der Schulung wurden zuerst verschiedene organisatorische Grundlagen der Leistungsprüfung besprochen. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmer offene und häufig gestellte Fragen, die in den vergangenen Jahren bei der Durchführung der Leistungsabzeichen aufgetreten sind. Bei einer Gruppenarbeit, zu der die 17 Teilnehmer der Fortbildung in drei Gruppen eingeteilt waren, beschäftigten sich die Schiedsrichter mit Problemstellungen aus den verschiedenen Leistungsprüfungen.

Am Ende der Fortbildung waren sich alle Beteiligten einig, dass diese Veranstaltung zukünftig in regelmäßigen Abständen wiederholt werden soll.

Michael Gruber
Kreisbrandmeister

 

 

Foto: KBM Gruber
(Schiedsrichter in der Feuerwehr sind zugleich Partner in der Ausbildung.
Bei einer Gruppenarbeit beschäftigten sich die Schiedsrichter mit Aufgaben aus den Leistungsprüfungen.)
 
28.11.2016 - 3. Atemschutzgeräteträgerlehrgang 2016 Drucken

Atemschutzgeräteträgerlehrgang von 19.11. – 26.11.2016 in Neustadt a.d. Donau

In der Zeit von 19.11. bis 26.11.2016 führte die Landkreisfeuerwehr unter der Leitung von Kreisbrandmeister Manfred Albrecht den dritten Atemschutzgeräteträgerlehrgang im Jahr 2016 durch. Dieser fand bei der Feuerwehr in Neustadt a.d. Donau statt. 18 Feuerwehrmänner und 2 Feuerwehrfrauen aus den Feuerwehren Elsendorf, Hienheim, Ihrlerstein, Kelheim, Kirchdorf, Mainburg, Mauern, Mühlhausen, Neustadt a.d. Donau, Sandharlanden, Walkertshofen und Volkenschwand  nahmen daran teil. An fünf Lehrgangstagen wurden Themen wie die Atmung des Menschen, Verhalten eines Atemschutzgeräteträgers, Einsatzgrundsätze, Gerätekunde zu Pressluftatmer und Atemschutzmaske sowie die richtige Vorgehensweisen bei Einsätzen vermittelt. Bei einer abschließenden Einsatzübung in einer verrauchten Halle setzten die Teilnehmer das erlernte Wissen in die Praxis um. Ergänzt wurde der Lehrgangsabschluss durch die Beantwortung von Testfragen im Rahmen einer theoretischen Prüfung. Alle Teilnehmer konnten ihr Lehrgangszeugnis aus den Händen von Kreisbrandmeister Manfred Albrecht und den Atemschutzausbildern Michael Schmitz und Daniel Feil in Empfang nehmen. 
 
Manfred Albrecht
Kreisbrandmeister Atemschutz

 

 

Foto:    KBM Albrecht
(KBM Allbrecht und KBM Groß mit den Teilnehmern aus den Freiwilligen Feuerwehren
Elsendorf, Hienheim, Ihrlerstein, Kelheim, Kirchdorf, Mainburg, Mauern, Mühlhausen, Neustadt a.d. Donau, Sandharlanden, Walkertshofen und Volkenschwand)  
 
27.11.2016 - Lehrgang für Atemschutz-Notfallkonzept in Abensberg Drucken

Atemschutznotfallkonzept  am 21. und 22. Oktober 2016 in Abensberg

Bereits zum sechsten Mal führte die Landkreisfeuerwehr in Zusammenarbeit mit der FF Abensberg einen Lehrgang Atemschutznotfallkonzept im Feuerwehrgerätehaus Abensberg durch. 16 Feuerwehrmänner aus dem gesamten Landkreis nahmen an der 2-tägigen Fortbildung teil. Am Freitagabend referierte Stefan Leitenberger über Atemschutzunfälle, die zum Teil einen tödlichen Ausgang zur Folge hatten. Gemeinsam mit den Teilnehmern wurden die Ursachen analysiert. Im Anschluss berichtete Kreisbrandinspektor Karl Heinz Rott über sogenannte Beinaheunfälle im Landkreis Kelheim, die zum Glück jedoch alle glimpflich verliefen. Am Samstag setzten die Teilnehmer dann ihr theoretisches Wissen in die Praxis um. Vier Stationen mit je vier Atemschutzträgern wurden dabei abgearbeitet. Daniel Feil von der FF Bad Abbach trainierte mit den Teilnehmern das wechseln einer beschädigten Atemschutzmaske ohne Sicht. Michael Schmitz von der FF Kelheim zeigte, was ein Sicherheitstrupp alles mitführen muss und wie sich dessen richtige Vorgehensweise gestaltet. Stefan Leitenberger trainierte den Ablauf einer Notfallrettung unter Einsatzbedienungen und Kreisbrandmeister Manfred Albrecht erläuterte Rettungsmöglichkeiten aus verschiedenen Notsituationen.Am Ende des Lehrgangs zeigte sich, wie wichtig der Erfahrungsaustausch unter den einzelnen Feuerwehren ist. Im Einsatz müssen alle Hand in Hand arbeiten, um gemeinsam schnellstmöglich auf plötzlich eintretende Notsituationen richtig reagieren zu können.   
 
Manfred Albrecht
Kreisbrandmeister Atemschutz

 

Foto: KBM Albrecht
 Gruppenfoto Atemschutznotfallkonzept 2016
(Kreisbrandmeister Manfred Albrecht mit den Teilnehmern aus den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Kelheim)
 
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