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Donnerstag, 19. Juli 2018
 
 
06.03.2012 – 1. Jugendwart-Seminar im Landkreis Kelheim Drucken
ImageAm Samstag den 03.März 2012 konnte KBI Helmut Dötzel alle Teilnehmer des erstmalig abgehaltenen Seminars in den Unterrichtsräumen der FF Neustadt begrüßen und musste zugleich an erster Stelle unsern KBR Nikolaus Höfler entschuldigen, da dieser bei einer Tagung in Unterschleißheim war. Er versicherte aber, dass dieser am Nachmittag zum Seminar kommen wird und auch dann seine Begrüßung an die Teilnehmer richten werde.

Er wünschte allen Anwesenden, dass sie möglichst viele Anregungen und Tipps für ihre Arbeit mit den Jugendlichen in den Feuerwehren bekommen mögen.
Als ersten Referenten konnte er anschließend Herrn Franz Liegl von der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg begrüßen.
Dieser hatte die Themen Deutsche Jugendleistungsspange, Bundeswettbewerb CTIF – Bewerbsabzeichen.
Herr Liegl zeigte in seinem Referendar die beiden Abzeichen auf, worauf es bei der Durchführung bzw. Ausbildung ankommt. Denn nach seiner Erfahrung sind die Jugendlichen sehr gerne bereit diese Abzeichen abzulegen, wenn ihnen dazu die Möglichkeit geboten wird. Des Weiteren ist es immer wichtiger eine Umfangreiche Ausbildung anzubieten, da die Mädchen und Jungen in den Jugendfeuerwehren entsprechend gefördert werden müssen, um in Zukunft für die Aufgaben in der Feuerwehr gerüstet zu sein.

Im Anschluss konnte KBM Rudolf Pritsch als nächsten Referenten Herr KBM Jürgen Kohl, seines Zeichen Kreisjugendwart im Landkreis Neumarkt begrüßen, dieser hatte über die Themen Verbandsarbeit, Zuschusswesen, JULEIKA (Jugendleiterkarte) referiert. Dies war mit Sicherheit für alle Jugendwarte ein sehr gute Hilfestellung, da es ja bekanntlich immer mit Ausgaben verbunden ist, wenn man Unternehmungen mit den Jugendlichen durchführen will.

Als nächstes wäre Herr Michael Gruber von der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg mit den Themen Aufsichts- und Fürsorgepflicht in der Jugendfeuerwehr als Referendar an der Reihe gewesen. Aber auf Grund einer Grippe konnte er leider nicht am Seminar teilnehmen, wir wünschen ihm auf diesem Wege schnellste Genesung.

Jetzt war es aber Zeit für eine ausreichende Stärkung mit dem Mittagessen zu sorgen. An dieser Stelle möchten wir uns gleich bei der Feuerwehr Neustadt, allen voran Herrn Alfons Eichhammer seines Zeichens Wirt, bedanken.
Er hat mit seinen Leuten den ganzen Tag für eine hervorragende Versorgung gesorgt!

Nach der Stärkung konnte zum nächsten Thema in den Übungshof gegangen werden. Hier wurde von den beiden Herren Oberndorfer Matthias und Meißner Martin von der Berufsfeuerwehr Regensburg durch KBM Weiß begrüßt. Sie stellten uns, in einer tollen Vorstellung den „mobile firetrainer“ vor und zeigten sehr anschaulich die Ausbildungsmöglichkeiten mit diesem Gerät auf.  Zeitgleich hatten verschiedene Teilnehmer, die Möglichkeit in Schutzkleidung und unter Instruktion eines Ausbilders einen Löschangriff vorzunehmen. Diese Demonstration war anscheinend so überzeugend, dass sich einige Teilnehmer sofort entschlossen, sich bei der Berufsfeuerwehr Regensburg ausbilden zu lassen, um dann entsprechend der Vorgaben sich den mobile firetrainer ausleihen zu können. Auch die Feuerwehr Neustadt ist in dieser Sache einen ähnlichen Weg gegangen, sie haben sich einen PKW entsprechend umgebaut, um auch ihrer Mannschaft in dieser Forme eine Ausbildungsmöglichkeit zu schaffen.

Als letzte Thematik des Seminars stand Gefahren im Internet, Drogen- und Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen auf dem Programm. Diese sehr wichtigen Themen wurden vom Herrn Röhrl Roger als Präventionsbeauftragter der Polizeiinspektion Kelheim ausführlich erläutert und besprochen. Gerade die Welt des Internets mit ihren sozialen Netzwerken ist für Jugendliche bzw. eigentlich für jeden Nutzer nicht ganz ungefährlich. Es können dadurch schnell Situationen entstehen, die für den einzelnen nicht mehr beherrschbar sind. Hierzu wurden die Einstellungsmöglichkeiten am Beispiel „Facebook“ erläutert und darauf hingewiesen, dass diese nach jedem Update neu vorgenommen werden müssen.
Aber auch die Problematik „Alkohol und Drogen“ wurden durch den Referenten sehr ausführlich erklärt und auf die verschiedenen Ursachen hingewiesen. Eine einheitliche Lösungsmöglichkeit gibt es gerade in diesem Bereich nicht, jeder Fall muss für sich behandelt werden. Hierzu ist umfangreiches Informationsmaterial in den Seminar-unterlagen beigelegt worden.

Zu Abschluss des Seminars, sprach unser Kreisbrandrat Nikolaus Höfler zu den Teilnehmern, dass sie bitte ihre Aufgabe als Jugendwarte nie unterschätzen sollten, denn in der kommenden Jahren wird es wichtiger denn je sein, unseren Nachwuchs zu fördern bzw. auszubilden. Denn die Anzahl der Jugendlichen die den Weg zur Feuerwehr finden, wird nach allen Statistiken rapide zurückgehen und man kann sich nur unschwer die Auswirkungen hierzu vorstellen. Es kann und darf nicht sein, dass ein Hilfesuchender länger als jetzt auf Hilfe wartet, doch wenn es weniger Feuerwehrleute gibt, werden automatisch die Kräfte die zu einem Einsatz ausrücken weniger und somit wird sich die Zeit auch verlängern, dies muss verhindert werden.
Weiter bedankte er sich bei allen Referenten, ohne sie wäre es nicht möglich gewesen, dieses erste Jugendwart-Seminar abzuhalten, darum war es nur Recht, dass jeder von ihnen eine kleine Aufmerksamkeit erhalten hatte.
Jeder der Teilnehmer erhielt eine Teilnahmebestätigung, die extra für diesen Anlass neu entworfen worden ist und sie soll in Zukunft als Vorlage für alle Lehrgänge dienen.
Es ist geplant auch im nächsten Jahr ein solches Seminar zu veranstalten, über den Inhalt und die Themen dazu wird man sich zur gegebenen Zeit unterhalten.

Bilder vom 1.Jugendwart - Seminar in Neustadt/Donau
 
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