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Donnerstag, 20. September 2018
 
 
19.03.2012 - Projekt „Deine Feuerwehr – Unsere Feuerwehr! Für ein offenes Miteinander“ Drucken

ImageIntegration ist kein Selbstläufer!

Damit sie dauerhaft gelingt, müssen wir sie aktiv fördern und unterstützen. Integration braucht die Bereitschaft, den anderen in seiner Verschiedenheit anzunehmen und Unterschiede als Bereicherung und nicht als Mangel zu begreifen. Sie erfordert auch die Anstrengung, Teilhabemöglichkeiten für alle zu schaffen. Und Integration benötigt Ausdauer, um gemeinsam Regeln des Miteinanders zu entwickeln und auch auf ihre Einhaltung zu achten. Dies ist wichtig für das gegenseitige Verstehen der jeweiligen Standpunkte und Arbeitsweisen, für die Prävention und auch langfristig für eine ehrenamtliche Tätigkeit.

Mit dem Projekt „Deine Feuerwehr – Unsere Feuerwehr! Für ein offenes Miteinander“ will der Deutsche Feuerwehrverband aufzeigen, wie jede einzelne Feuerwehr Vorteile aus einer guten Integrationsarbeit ziehen kann. Hierzu werden verschiedene bundesweite Aktionen als Mosaiksteine gesetzt, die gemeinsam das bunte Bild des Miteinanders ergeben: Gleichberechtigt, weltoffen und engagiert.


Leitfaden
Der Leitfaden gibt Tipps zur konkreten Umsetzung im Alltag. Praxisgerecht und mit Beispielen aus ganz Deutschland werden hier mögliche Partner der Feuerwehren
aufgezeigt, Veranstaltungskonzepte dargestellt und „Fettnäpfchen“ identifiziert. Das Schulungsmaterial stellt eine Anleitung zur praktischen Herangehensweise
an das Thema dar. Das Heft soll diejenigen unterstützen, die das Thema aktiv in ihren Wehren ansprechen wollen und bietet durch Methoden, Fragestellungen und
Diskussionsansätze alltagstaugliche und anwendungsorientierte Anregungen. Das Schulungsmaterial basiert auf den Erfahrungen, die der Deutsche Feuerwehrverband
in dem vorangegangenen EU-Projekt ADDRESS gesammelt hat und wurde bundesweit bereits durch Pilotschulungen erprobt.
Exemplare der Handreichung oder des Schulungsmaterials können Sie gerne bei Sindy Papendieck unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können bestellen oder im Internet
unter www.feuerwehrverband.de/miteinander herunterladen. Wir hoffen, mit der Handreichung und dem Schulungsmaterial allen haupt- und
ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen eine Hilfestellung bei der Interkulturellen Öffnung bieten zu können, um eine neue Willkommenskultur in den Feuerwehren
zu schaffen
.

Projekthintergrund

Kontakte fördern, interkulturelle Kompetenz stärken – dies sind Kernpunkte des „Integrationsprojekts Feuerwehr“ des Deutschen Feuerwehrverbandes. Ziel des Projekts sind engere Kontakte und eine Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Migrantinnen und Migranten in den Städten und Gemeinden. 

In dem zunächst auf ein Jahr angelegten Projekt sollen das Problembewusstsein bei den Feuerwehren verdeutlicht, die interkulturelle Kompetenz erhöht und Vertrauen von Migrantinnen und Migranten erworben werden. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds kofinanziert; für die Verwaltung des Fonds ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zuständig. 

Grundsätzlich sollten die Feuerwehren einen Querschnitt der Bevölkerung darstellen, die sie beschützen. Bisher zeigt sich die Feuerwehr jedoch eher monokulturell: der klassische Feuerwehrangehörige ist männlich und ohne Migrationshintergrund. Besonders stark ausgeprägt zeigt sich die Monokultur im Bereich der (mangelnden) Vielfalt der ethnischen Hintergründe, die Feuerwehrangehörige mitbringen.

Bislang liegen keinerlei statistisch belastbare Zahlen zum Anteil von Migrantinnen und Migranten in den Feuerwehren auf bundesweiter Ebene vor. Die Studie „Freiwilliges Engagement in Deutschland 1999 – 2004“ beziffert den Anteil der in der Feuerwehr und den Rettungsdiensten engagierten Migrantinnen und Migranten auf ein Prozent, wobei jedoch nicht zwischen Feuerwehren und Rettungsdiensten differenziert wird. 

Hinsichtlich ihres Engagements in den Feuerwehren sind demnach Migrantinnen und Migranten noch sehr stark unterrepräsentiert. Für mehr als 99 Prozent der Migrantinnen und Migranten ist die Feuerwehr also eine unbekannte Organisation, mit der sie zudem nur in Schadensfällen und persönlichen Notsituation konfrontiert sind.

 

 
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