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Donnerstag, 19. Juli 2018
 
 
02.04.2014 - Bericht zur Großübung der Jugendfeuerwehren Nord Drucken
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Nächtliche Farbenpracht aus 100 Strahlrohren

Fast 200 Nachwuchs Feuerwehrler bauten mit 100 Strahlrohren eine riesige Wasserwand auf. Mit Licht und Ton wurde eine phantastische Show daraus.

Mit großer Bildergalerie ... siehe am Ende des Berichts!

Am Samstag, den 29.03.2014 fand im Kelheimer Industriehafen die mittlerweile dritte Großübung der Jugendfeuerwehren des Inspektionsbereichs Nord des Landkreises Kelheim statt. Nachdem die beiden vorherigen Übungen jeweils „Brandeinsätze“ waren, sollte es diesmal etwas“ ganz anderes“ sein, so der Organisator der Übung, Kreisbrandmeister Wolfgang Weiß.
Knapp 200 Jugendliche aus 25 Jugendfeuerwehren haben eine Wasserwand aus 100 Strahlrohren errichtet. Diese wurde mit Licht- und Tontechnik hinterlegt ein beeindruckendes Schauspiel. 

Nach gut einem halben Jahr Planung und Vorbereitung ging es bereits in den Mittagsstunden des 29.03.2014 mit dem Aufbau für die Übung los. Die Techniker von „tonpluslicht“ brachten ihre Musikanlage mit 15.000 Watt und die Lichtanlage mit 50.000 Watt am Nordkai im Hafen in Stellung. Die Lautsprecher und Scheinwerfer wurden dabei so ausgerichtet, dass sie den Südkai entlang, von dem aus die Zuschauer das Spektakel verfolgten, auf einer Länge von 100 Meter lückenlos beschallen und beleuchten konnten. Nachdem der Aufbau erledigt war, wurde der Licht- und Soundcheck durchgeführt.
Die komplette Stromversorgung für die Jugendgroßübung wurde vom THW Kelheim sichergestellt, bei der die THW-Jugend ebenfalls zum Einsatz kam.
Noch bevor die Jugendfeuerwehren am Übungsort eintrafen, brachte die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung  (UG-ÖEL) den Einsatzleitwagen ELW1 in Stellung und richtete die Übungsleitung ein.
Ab 14.45 Uhr trafen nun nach und nach die insgesamt 25 Jugendfeuerwehren mit über 30 Feuerwehrfahrzeugen und knapp 200 Jugendlichen im Hafengelände ein. Dort meldeten sie sich bei der UG-ÖEL an und wurden vom Übungsleiter,  KBM Weiß,  in die jeweiligen Übungsabschnitte eingeteilt.
Die Übung war in insgesamt drei Übungsabschnitte eingeteilt:

Übungsabschnitt 1 mit Abschnittsleiter KBM Christian Knott kümmerte sich mit insgesamt elf Tragkraftspritzen (TS8/8), die an der Hafenausfahrt Richtung Donau in Stellung gebracht  waren, um die Wasserversorgung für die Strahlrohre 1-54. Dabei wurde von jeder TS8/8 eine Förderleitung mit einer Länge von ca. 160 Metern bis zu den Strahlrohren verlegt. 

Die Aufgabe von Übungsabschnitt 2 mit Abschnittsleiter KBM Tobias Pritsch war es, die Strahlrohre 1-54 an der Kaimauer in Position zu bringen, die insgesamt 54 C-Leitungen geordnet zu verlegen und die Schläuche den jeweils vorgesehenen Zubringerleitungen von Abschnitt 1 zuzuordnen. 

Der dritte Übungsabschnitt war unter der Leitung von KBM Karl-Heinz Rott für den Aufbau der Strahlrohre 55-100 zuständig. Auch mussten hier insgesamt 46 C-Schläuche verlegt und den jeweiligen Zubringerleitungen zugeordnet werden.

Die Zubringerleitungen für Abschnitt 3 wurden allerdings nicht mittels Tragkraftspritzen mit Wasser versorgt, sondern dort kam eine „Wunderwaffe“ der Werkfeuerwehr aus dem Industriepark Münchsmünster zum Einsatz. Diese stellte ein Fahrzeug mit dem „Hightrans Fire System“  zur Verfügung. Ein Gerät, das speziell für die Förderung von  großen Mengen Wasser entwickelt worden ist.  Mit diesem Gerät könnte man locker bis zu 80 Strahlrohre mit Wasser versorgen. 

Nachdem der Aufbau der Übungsabschnitte beendet war, wurden alle Pumpen in Betrieb genommen und sämtliche Schlauchleitungen unter Druck gesetzt. Damit wurde überprüft, dass auch wirklich kein Schlauch ein Leck hatte.
Die Generalprobe folgte:  Jetzt wurde zum ersten Mal der Befehl „Wasser marsch“ gegeben und alle 100 Strahlrohre in Betrieb genommen. „Sämtliche Pumpen laufen“, „alle Schläuche dicht“ und „alle 100 Rohre im Einsatz“, lauteten die Rückmeldungen der Abschnittsleiter an die UG-ÖEL und den Übungsleiter.
Nachdem die Generalprobe erfolgreich absolviert wurde, freuten sich nun alle Teilnehmer auf eine Stärkung. In einer Halle, welche die Fa. BLG zur Verfügung stellte, gab es eine deftige Brotzeit in Form von Leberkäse und Kartoffelsalat. Um die Organisation der Verpflegung kümmerten sich die Kameraden der FF Affecking. 

Frisch gestärkt begaben sich die Jugendlichen um ca. 18.45 Uhr wieder zurück zum Übungsort. Nachdem wieder alle Positionen besetzt waren,  wurden sämtliche Pumpen wieder in Betrieb genommen und die Schlauchleitungen unter Druck gesetzt. Alle waren bereit – jetzt konnte es losgehen. 

Am Südkai des Hafenbeckens hatten sich mittlerweile sage und schreibe ca. 1.500 – 2.000 Zuschauer eingefunden, um das Spektakel mit zu erleben.
Die Feuerwehr Kelheim war inzwischen mit zwei Booten und Tauchern angerückt. Wäre jemand in das Hafenbecken gefallen, hätte sofort eingegriffen werden können.

Pünktlich um 19.30 Uhr  begrüßte der Kreisbrandrat des Landkreises Kelheim, KBR Nikolaus Höfler, alle Teilnehmer der Übung, Herrn Landrat Dr. Hubert Faltermeier, die anwesenden Bürgermeister aus Saal und Kelheim sowie alle Ehrengäste und  Zuschauer auf das Herzlichste. Er bedankte sich bei allen, die bei der Organisation und Durchführung der Jugendgroßübung beteiligt waren.

Anschließend gab der Landrat Dr. Hubert Faltermeier das Startsignal: „Wasser marsch“!

Nacheinander wurde jedes einzelne Strahlrohr geöffnet, bis alle 100 Strahlrohre die riesige Wasserwand bildeten. Der donnernde Glockenschlag der „Hells Bells“ von AC/DC aus den Lautsprechern läutete das beeindruckende Schauspiel ein. Es folgte eine farbenprächtige, mitreißende und phantastische Show.
Die Begeisterung der Zuschauer und der Akteure war so groß, dass aus geplanten 15 Minuten über 30 Minuten Show wurden.
Nach gut einer halben Stunde wurde der Befehl „Wasser halt“ gegeben und die Übung endete unter tosendem Applaus der Zuschauer. 

Nachdem der Übungsort mit Schweinwerfern ausgeleuchtet wurde, konnte mit dem Abbau der Gerätschaften begonnen werden. Nach einer guten Stunde waren alle Rohre, Pumpen, Schläuche usw. wieder in den Fahrzeugen verstaut und die Jugendlichen konnten mit ihren Betreuern die Heimreise antreten.

Alle waren sich einig: 

Das war eine super geile Übung, von der man noch lange sprechen wird und die keiner so schnell vergessen wird!!!

Fakten und Zahlen: 

Teilnehmer:

ca. 200 Jugendliche + ca. 120 Erwachsene = ca. 320 Teilnehmer

Teilnehmende Feuerwehren:

FF Perletzhofen, Weltenburg, Oberndorf, Ihrlerstein, Meihern, Lengfeld, Maierhofen, Peising, Poikam, Kapfelberg, Kelheimwinzer, Kelheim, Bad Abbach, Teugn, Saal, Mitterfecking, Affecking, Painten, Riedenburg, Jachenhausen, Otterzhofen, Essing, Lohstadt, Staubing, Stausacker, UG-ÖEL, THW Kelheim, Feuerwehrführung LKR Kelheim, WF Industriepark Münchsmünster 

Eingesetzte Geräte:

elf Tragkraftspritzen, ca. 100 B-Schläuche,  100 C-Schläuche, 100 CM-Strahlrohre, ca. 20 Stützkrümmer, 40 Verteiler, Polyma, 2x Powermoon, Hightrans-Fire-System 

Wir hatten mit Hochdruck an dem Bericht zur Riesenwasserwand der Jugendfeuerwehren der Inspektion Nord gearbeitet...

Durch die große Anzahl des Bildmaterial hatte es doch einige Zeit in Anspruch genommen...

Wir möchten uns bedanken, für die zur Verfügung gestellten Bilder bei:

Feuerwehr Neustadt / Donau
Feuerwehr Bad Abbach
Fotografie Marco Holzhäuser - Cam2Fly.de

Zur Bildergalerie:    29.03.2014 - Jugendgroßübung Riesenwasserwand in Kelheim

Desweiten habein wir folgtende Links eingefügt:

Video vor der FF Neustadt/Donau !

Bericht der Mittelbayerischen Zeitung mit Bildstrecke der Zeitung ...  

Bericht des Donaukurier ...

Bericht der Jugendfeuerwehr Bayern ...

 

 
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