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Donnerstag, 19. Juli 2018
 
 
10.03.2009 - Dienstversammlung der Kommandanten des Landkreises Kelheim Drucken

ImageRechenschaftsbericht des Kreisbrandrats Werner Söldner für das Kalenderjahr 2008

Am 08. März 2009 fand im Kursaal Bad Abbach die alljährliche Kommandantenversammlung des Landkreises Kelheim statt.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Kreisbrandrat Werner Söldner die Ehrengäste, sowie die anwesenden Feuerwehrkameradinnen und Kameraden.

Um den verstorbenen Kameradinnen und Kameraden stets ein ehrendes Gedenken zu bewahren, fand im Anschluss das Totengedenken statt.
Herr Söldner nannte stellvertretend für alle Verstorbenen Herrn Andreas Weiß von der FF Herrngiersdorf und die stellv. Sachgebietsleiterin für Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Frau Karin Niedermeier.

Im weiteren Verlauf standen aktuelle Themen im Vordergrund:

Seit dem 29. Mai 2008 werden die Feuerwehren des Landkreises Kelheim durch die Integrierte Leitstelle Landshut alarmiert und von den Disponenten bei der Einsatzabwicklung unterstützt.

Bereits im Vorjahr informierte Herr Söldner über die Vorplanungen für die damals bevorstehende Umstellung der Alarmierung von BASIS auf das neue System ELDIS 3. Nach einer Betriebszeit von nunmehr zehn Monaten lässt sich feststellen, dass die von verschiedenen Seiten geäußerten Befürchtungen nicht eingetreten sind. Diesbezüglich auftretende Probleme sind immer mit dem Landratsamt abzuklären. Kreisbrandrat Söldner versicherte, dass allen Anregungen und Beschwerden nachgegangen wird.

Mit dem neuen Alarmierungssystem ändert sich auch die Einsatznachbearbeitung. Einsatzberichte werden ab 01.01.2009 ausschließlich online auf dem Verwaltungsserver der ILS Landshut bearbeitet.
Auch die Stärkemeldung erfolgt zukünftig über dieses System. Der momentane Sachstand diesbezüglich wurde bekannt gegeben und auf die laufenden Schulungsmaßnahmen hingewiesen.

Zum 01. Juli letzten Jahres wurden die Fördersätze für Feuerwehrfahrzeuge angehoben. Zu den Änderungen der Zuwendungsrichtlinien hat auch der Landkreis Kelheim die Zuschüsse für überörtlich bedeutsame Fahrzeuge angepasst. Hinzu kommt ein Sonderförderprogramm für Hilfeleistungssätze, die älter sind als zehn Jahre.

Trotz der Organisationsänderungen im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern/Oberpfalz bleiben die Polizeiinspektionen Kelheim und Mainburg bestehen. Für die Feuerwehren ändert sich dadurch wenig, da diese auch weiterhin als unmittelbarer Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Der Aufbau des BOS-Digitalfunknetzes geht voran. Am Zeitplan des Netzaufbaus bis 2011 soll laut der im Bayerischen Innenministerium eingerichteten Projektgruppe DigiNet festgehalten werden. Kreisbrandrat Werner Söldner erläuterte den momentanen Sachstand bezüglich der Umstellung auf den Digitalfunk. Auch auf die entstehenden Kosten für den Netzaufbau, den Betrieb und die Endgeräte wies er hin.
Zur Alarmierung der Feuerwehren soll in Bayern die passive Alarmierung eingeführt werden. Digitale Meldeempfänger befinden sich derzeit in der Entwicklung. Die Einführung des Digitalfunks ist nicht mehr aufzuhalten, wird aber nach Einschätzung von Herrn Söldner noch einige Jahre in Anspruch nehmen.

Nachdem es bei der Untersuchung nach G 26 für Atemschutzgeräteträger zu Unstimmigkeiten gekommen war, wurden diese mittlerweile klargestellt. Die zusätzliche Blutuntersuchung muss nicht nüchtern erfolgen, sondern kann auch nach einer Mahlzeit vorgenommen werden, wenn der untersuchende Arzt dies bei der Auswertung der Laborwerte berücksichtigt.
Um ein mögliches Übergewicht festzustellen, kann die Ermittlung entweder nach BMI oder Broca erfolgen.
Entscheidend ist grundsätzlich immer die Aussage des Arztes, ob eine gesundheitliche Eignung als Atemschutzgeräteträger vorliegt.

Als sehr leidiges Thema stellt sich die Problematik Feuerwehrführerschein heraus.
Eine Ausnahmeregelung ist nur für Fahrzeuge der Streitkräfte und des Katastrophenschutzes vorgesehen, nicht aber für Feuerwehrfahrzeuge. In Anbetracht der Tatsache, dass die Feuerwehren im Katastrophenfall über 80% des Einsatzpotentials stellen, ist dies mehr als unverständlich.Kreisbrandrat Söldner verurteilte die diesbezügliche Entscheidung der Bundesregierung vehement.

Die allgemeine personelle Situation in den Feuerwehren wird sich langfristig verschlechtern.
Bevölkerungsrückgang, Anstieg des Durchschnittsalters und Zunahme der Pendlerströme sind unter anderem als Gründe zu nennen. Um gerade die Tagesalarmsicherheit weiterhin sicherzustellen, ist ein frühzeitiges Handeln erforderlich.
Herr Söldner stellte dazu das „Konzept zur Stärkung des Ehrenamts Feuerwehr“ der Gemeinde Dettenhausen im Landkreis Tübingen vor.

Der Personalstand der Feuerwehren im Landkreis Kelheim ist zum Vorjahr nahezu gleich geblieben.
4621 Feuerwehrdienstleistende, davon 207 Frauen leisten in unserem Landkreis Feuerwehrdienst.
Die Jugendgruppen zählen 586 Feuerwehranwärter und 133 Feuerwehranwärterinnen.

Im Jahr 2008 mussten die Feuerwehren des Landkreises Kelheim 1904 mal zu Einsätzen ausrücken.
Eine Steigerung um knapp 7% gegenüber dem Jahr 2007.
Kreisbrandrat Werner Söldner nannte mehrere Beispiele und gliederte die Einsätze nach den verschiedenen Einsatzarten auf.

Mit fast 500 Teilnehmern fand im Jahr 2008 der Kreisjugendfeuerwehrtag in Abensberg statt. Bezüglich der Jugendarbeit wurde auf die Feuerwehrolympiade hingewiesen, die dieses Jahr in Essing durchgeführt wird.

Kreisbrandrat Werner Söldner bedankte sich für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit und beendete seinen Rechenschaftsbericht mit den Worten „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

 
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